Jahreswechsel – „einLeben“ und viele Gäste feiern in der alten Diakonie und begrüßen das Jahr 2016

An den lachenden, fröhlichen Gesichtern konnte man gestern Abend gut ablesen, dass die Sylvesterparty ein voller Erfolg war. Die Flüchtlingsinitative „einLeben“ hatte dazuSylvesterfeier eingeladen gemeinsam mit den Neubürgern der Stadt Bad Gandersheim in der Alten Diakonie ins Neue Jahr zu feiern. Etwa Siebzig bis Achtzig junge und ältere alleinstehende Menschen oder ganze Familien waren der Einladung gefolgt. Zuvor hatten Mitglieder der Initiative die längere Zeit leerstehenden Räumlichkeiten schon vormittags  hergerichtet. Beleuchtung, Tische, Sitzgelegenheiten wurden organisiert und aufgestellt, Getränke besorgt. In der Zwischenzeit bereiteten unter anderem Flüchtlinge zuhause leckere Gerichte für das interkulturelle Büfett her.

bufett Dann ab 19 Uhr füllte sich die untere Etage des Hauses langsam. Die Kontaktaufnahme klappte ohne Probleme. Jeder fühlte sich sofort angenommen und integriert. Die fröhliche und ausgelassene Stimmung der Anwesenden steigerte sich, als aus der Musikanlage abwechselnd aktuelle Hits und landestypische Musik ertönten. Der große Eingangsbereich der Alten Diakonie wurde rasch zur Tanzfläche umfunktioniert und eine große Anzahl der Anwesenden folgte den Klängen in rhythmischen Tanzschritten und Körperbewegungen. Besonders die gemeinsamen Tänze Hand in Hand  im Kreis begeisterte Viele und ließ eine gelockerte, heitere Stimmung aufkommen. DasSylvester 3 reichhaltig mit vielen internationalen Köstlichkeiten gedeckte Büfett lud die Besucher immer wieder zwischendurch zum Essen ein. In den etwas ruhigeren Nebenräumen kam man schnell ins Gespräch. Ein Stimmengewirr aus deutscher, arabischer und englischer Sprache begleitete die lebhafte Unterhaltung. Besonders positiv auffallend war die Verständigungsmöglichkeit mit einigen noch nicht lange in Deutschland verweilenden Flüchtlingen in deutscher Sprache. Andere bemühten sich in den Gesprächen die im Anfängerkurs erlernten Wörter richtig anzuwenden und fragten immer wieder nach, ob ihre Aussprache korrekt sei und dass man sie falls nötig doch verbessern möge.

Manche der Flüchtlinge sah man aber auch zeitweise mit nachdenklichen Gesichtern am Tisch sitzen, hatten sie doch viel leidvolle Erfahrungen in dem ablaufenden Jahr gemacht und teilweise ihre Familien in den Kriegsgebieten zurücklassen müssen .

Nachdem man das Neue Jahr freudig begrüßt hatte, gingen die Partygäste sich zum Abschied reichlich bedankend zufrieden nach Hause. Alle fanden, dass es wirklich ein gelungener Abend war. (ni)
 

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